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Länderprofil Mongolei. (PDF)

PUBLICATION DATE: 05/2013
FORMAT: DIN A4
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m Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), veröffentlicht die Deutsche Energie-Agentur (dena) ein neues Länderprofil zur Mongolei.

 

Die Energieversorgung der Mongolei basiert nach wie vor hauptsächlich auf der Verwendung heimischer Kohle. Trotz eigener Ölförderung ist das zentralasiatische Land wegen einer fehlenden Raffinerie für Treibstoffe des Transportsektors zudem abhängig von Importen aus Russland.

 

Eine Liberalisierung des mongolischen Energiemarktes hat 2001 begonnen, allerdings ist der Großteil der Anlagen und Akteure nach wie vor staatlich dominiert. Die mongolische Regierung hat weiterhin einige Reformen im Energiesektor angestoßen und erneuerbare Energien wurden als einer der vorrangigen Bereiche betont. Der für 2010 formulierte Zielanteil für Erneuerbare von 4,6 Prozent an der Stromerzeugung wurde erreicht und soll bis 2020 auf 20 bis 25 Prozent gesteigert werden. Zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien existieren seit 2007 Einspeisetarife für Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft. Darüber hinaus möchte die Regierung der Mongolei ihr Image als Kohlenation ablegen und legt daher zunehmend den Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung.

 

Das starke wirtschaftliche Wachstum sowie die Zunahme der städtischen Bevölkerung erhöhen kontinuierlich den Energiebedarf. Diese Tatsache einhergehend mit veralteten und ineffizienten Anlagen, bieten gute Möglichkeiten für Investitionen in erneuerbare Energien.

 

Das Länderprofil Mongolei gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologienutzung im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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