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Länderprofil Rumänien. (PDF)

PUBLICATION DATE: 07/2013
FORMAT: DIN A4
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Das rumänische Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist im europäischen Vergleich außergewöhnlich groß. Es gibt kaum eine Region im Land, die für umweltschonende Energiegewinnung insbesondere aus Wind- und Solarenergie nicht geeignet ist. Vor diesem Hintergrund hat sich die Regierung in Bukarest ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen 38 Prozent des Brutto-Stromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Als Mitgliedsstaat der EU ist Rumänien zudem an die Richtlinien der Europäischen Union gebunden und hat diese in die nationale Gesetzgebung integriert. Der Energiemarkt des Landes ist weitestgehend liberalisiert und soll ab 2014 vollständig geöffnet sein.

 

Im Jahr 2010 wurde die Förderung von EE-Strom mittels eines Zertifikathandel-Systems gesetzlich festgeschrieben. Seitdem kam es zu einem regelrechten Boom im Wind- und Solarsektor. Im Mai 2013 teilte Energieminister Constantin Nita allerdings mit, dass die EE-Stromförderung über eine Eilverordnung gekürzt werde. Die Verordnung trat am 01. Juli 2013 in Kraft und sieht Kürzungen für die Windkraft, für die kleine Wasserkraft und für die Photovoltaik vor, die nunmehr jeweils mit einer geringeren Anzahl an Zertifikaten pro erzeugter MWh Strom gefördert werden. Ebenso muss das rumänische Stromnetz für weitere Marktentwicklungen ausgebaut werden.

 

Das Bewusstsein für umweltpolitische Belange und Nachhaltigkeit steigt derweil in der rumänischen Bevölkerung. In den letzten Jahren erkannte auch die Industrie Umweltfragen als wichtiges Zukunftsthema. An diesem Punkt können ausländische Investoren ansetzen. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Rumäniens und deutsches Know-how ist vor Ort nicht zuletzt im Bereich der Erneuerbaren gefragt.

 

Das Länderprofil Rumänien gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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