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Länderprofil Thailand. (PDF)

PUBLICATION DATE: 07/2013
FORMAT: DIN A4
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Thailands Energiebedarf ist mit dem Wirtschaftswachstum des Landes in den vergangenen zwei Jahrzehnten stetig gestiegen. Obwohl das Land über fossile Energieressourcen verfügt, ist es auf den Import von Kohle, Erdöl und Erdgas angewiesen. Um einer steigenden Importabhängigkeit entgegenzuwirken, hat die Regierung eine Strategie entwickelt, welche die Energieversorgung Thailands zu möglichst großen Anteilen aus eigenen Quellen sichern soll. Bis 2021 sollen daher 25 Prozent des Endenergieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

 

Im Bereich der Stromversorgung sollen insbesondere Photovoltaik, Kleinwasserkraft, Wind- und Bioenergie hierzu beitragen.

In Thailand gibt es diverse staatliche Fördermechanismen und Anreizsysteme für den Ausbau erneuerbarer Energien. Von zentraler Bedeutung für die Stromerzeugung ist ein dem Einspeisevergütungssystem ähnlicher Mechanismus, der auf den Strompreis je nach regenerativem Energieträger einen fixen Förderbetrag aufschlägt. Die Zuschlagszahlung wird als "Adder" bezeichnet. Der Förderzeitraum beträgt je nach Energieträger bzw. Technologie sieben bis zehn Jahre.

 

Steuerliche Vergünstigungen, wie eine befristete Befreiung von der Körperschaftssteuer oder die Befreiung von Einfuhrzöllen, sowie weitere Anreize begünstigen über das Vergütungssystem des "Adder" hinaus ein Wachstum der Erneuerbare-Energien-Branche Thailands.

So soll beispielsweise das im Juli 2013 neu verabschiedete PV-Eispeisevergütungssystem für Aufdachanlagen sowie für kommunale Freiflächenanlagen mit einer geförderten PV-Kapazität in Höhe von 1.000 MWp den thailändischen PV-Markt auf insgesamt 3 GW im Jahr 2021 anwachsen lassen. Darüberhinaus sind die Ausbauziele für sämtliche o.g. EE-Technologien zur Stromerzeugung noch einmal angehoben worden.

 

Das Länderprofil Thailand gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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